Canonical-Tags richtig einsetzen – Canonical Links

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Canonical Links Tutorial

<link rel="canonical" href="https://www.domain.at/blog" />

Wie funktionieren Canonical Links?

Ein Canonical Link (Kanonischer Link) im <head> der Webseite (empfohlen) integriert, um Duplikate der Seite zu vermeiden. Alternativ kann das Canonical Tag auch direkt in einem klickbaren <a>-Tag (Link) platziert werden. In der Suchmaschinenoptimierung sind diese Links enorm wichtig. So sollte idealerweise jede Seite einer Website einen Kanonisches Linkziel enthalten. Wird keine spezielle Seite als Ziel definiert, empfiehlt es sich standardmäßig die Seite selbst als Canonical Linkziel zu verwenden.

Zur Optimierung der Canonical Links deiner Website empfehle ich das SEO-Tool OnPage.org zu verwenden.

Erklärung:

Ein ‚kanonischer Link‘ (Engl.: Canonical Link) ermöglicht es einem Webmaster für einzelne HTML-Dokumente mit mehrfach verwendetem Text, also Duplicate Content, die Originalquelle anzugeben, um sich vor eben diesem Konflikt mit Suchmaschinen zu schützen. Besonders beliebt ist dieser HTML-Tag im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, weshalb seine Natürlichkeit immer mehr ins Wanken gerät (siehe rel="nofollow"). Duplicate Content ist ein Verstoß gegen die Richtlinien der großen Suchmaschinen, allen voran Google.

Häufige Verwendung finden Canonical Links in Online-Shops. Viele Produkte werden in verschiedenen Größen und Farben angeboten, die alle denselben Beschreibungstext verwenden. Ist ein Produkt beispielsweise in Weiß, Rot und Blau verfügbar, es existiert aber nur ein einheitlicher über das Produkt, sollte man sich eine URL herauspicken und alle anderen URLs darauf weiterleiten. (Siehe Abbildung)

Canonical Links - Canonical Tags für Online Shops & SEO
Canonical Links im Einsatz

In vielen Fällen entstehen diese Inhalte ohne das Wissen der Webmaster. Identische Inhalte können mehrfach in Erscheinung treten, wenn etwa ein schlecht oder gar nicht konfiguriertes CMS (Content Management System) verwendet wird oder die Daten dynamisch generiert werden, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Canonical Links haben den Vorteil, dass sie Link Juice, Social Signals und andere externen Werte auf die Zielseite übertragen. Das bedeutet, dass sie für externe Links eine ähnliche Funktion haben, wie eine direkte 301-Weiterleitung.


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„Kanonische Links sind ein Schutzmechanismus vor Verstößen gegen die Google-Richtlinien, nicht mehr und nicht weniger. Wenn man sich nicht 100% sicher ist, dass die Canonical Links richtig integriert wurden, sollte man sie besser ganz entfernen. Denn bei falscher Verwendung kommt es häufig zu Konflikten bei der Indexierung, Rankingverlusten und Problemen mit Google. Die Suchmaschinenoptimierung steht und fällt mit der korrekten Verwendung von Canonical Links!“

Wie baue ich einen rel=“canonical“ in meine Website ein?

Es gibt zwei Möglichkeiten die kanonische Version der Seite auszugeben:

#1: Link-Attribut rel="canonical" in den <head> der Website einfügen.

Beispiel: Die Inhalte von example.com/article-1 sind identisch mit den Inhalten auf example.com/article-1&sort=date. In diesem Fall wird der Seite example.com/article-1 folgende Zeile im <head> ergänzt:

<link rel="canonical" href="http://www.domain.at/blog" />

So gibt man die kanonische Version des Inhalts an und schützt sich vor doppletem Inhalt.

#2: Antwort mit HTTP-Header Link rel="canonical"

In Beispiel #1 wird erklärt, wie man kanonische Links für HTML-Dokumente ausgibt. Für PDF-Dateien etwa funktionieren diese nicht. Daher gibt es die Möglichkeit rel="canonical" in die HTTP-Antwort zu integrieren:

Link <http://example.com/article-1.pdf>; rel="canonical"

Canonical Links mit und ohne Trailing Slash am Ende der URL

Wird der Canonical Link einer Webseite mit Trailing Slash („/“) am Ende der URL auf sich selbst integriert, kann es vorkommen, dass die URL des Canonical Links ohne Trailing Slash angegeben wird.

Beispiel: Das WordPress Plugin „SEO by Yoast“ liefert Canonical Links für die Startseite ohne Trailing Slash aus. Ist die Startseite der Website jedoch ein Verzeichnis und nicht die Domain selbst, so wird kein Trailing Slash angegeben, obwohl dieser notwendig wäre, auch wenn diese aufgrund der WordPress-Einstellungen automatisch hinzugefügt und weitergeleitet werden.

URL: http://www.domain.at/blog/
<link rel="canonical" href="http://www.domain.at/blog" />

Viele OnPage SEO Tools erkennen diese Canonical Links aufgrund der bestehenden 301-Weiterleitung als Fehler und raten dazu, diese zu entfernen. Google und andere Suchmaschinen können hier erkennen, dass das Ziel des Canonical Tags grundsätzlich korrekt angegeben ist, obwohl der Trailing Slash am Ende URL fehlt. Dennoch sollte bei Canonicals darauf geachtet werden, dass die URL absolut und korrekt angeben wird, um eventuelle Fehler zu vermeiden.

Wie behandelt Google kanonische Links?

Google sieht die Angabe einer kanonischen Version als Signal und Vorschlag und wird diese nach eigenen Angaben berücksichtigen und die relevanteste Version des Inhalts errechnen. Jedoch behält sich Google auch hier vor, die Vorschläge nach eigenem Ermessen zu werten.

Wichtig: Wenn man als Webmaster oder SEO nicht sicher ist, wie man das rel="canonical"-Tag verwenden soll, dann sollte man vorerst besser die Finger davon lassen. Falsch integrierte Canonical Links schaden der Website enorm!


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