„Nein danke, ich will Ihr Geld nicht!“

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„Call to Action“ heißt nicht, dass Schwarzenegger bei dir anruft!

Ja wohl jeder von uns hat sich schon einmal die Frage gestellt: „Alter, wollen die mein Geld nicht?“ Und die Antwort lautet zu 100%: „NEIN – sonst hätten sie es anders gemacht.“ Wo liegen die großen Fehler im Verkauf, dass ein Kunde so denkt? Wenn wir ihm nicht sagen, was er tun soll und was wir wollen, dann wird er auch nicht von selbst drauf kommen. Und hier ist nicht der Kunde dumm – sondern der Verkäufer. Also: Zurücklehnen, lesen und besser machen!


Zum Einstieg möchte ich kurz aus dem Nähkästchen plaudern:

Erst vor zwei Tagen hatte ich tierischen Heißhunger auf Pizza, greife zum Smartphone und wähle die Nummer eines (in Österreich) bekannten Pizzalieferservice:

Ich: „Grüße Sie, ich würde gerne eine Pizza bestellen.“
Lieferservice: „Sehr gern, aber sagen Sie mir bitte zuerst die Lieferadresse.“
Ich: „Aignerstraße 55a in 5026 Salzburg.“
Lieferservice: „Oh, wir liefern leider nur an 5020 Salzburg.“

Kurze Zwischeninfo: 5020 und 5026 sind beide in Salzburg Stadt.

Ich: „Aber Sie haben mir an eben diese Adresse schon einmal eine Pizza geliefert…“
Lieferservice: (Überlegt kurz) „Einen Moment bitte.“

Nach 2 Minuten in der Warteschleife…

Lieferservice: „Sind Sie vor oder nach der Brücke?“
Ich: „Welche Brücke?“
Lieferservice: „Ja das weiß ich auch nicht.“
Ich: „Hier ist keine. Sagen wir einfach nach der Brücke.“
Lieferservice: „Nach der Brücke liefern wir nicht mehr.“

Telefonat ENDE


Einfach nur schräg. Der Pizzaservice hat alles, gute Angebote, tolle Produkte und eine übersichtliche Website. Alles, außer der Möglichkeit zu bestellen. Und es gibt leider auch genügend Websites bei denen es ähnlich läuft.

Jeder von uns war schon auf Websites mit super Inhalten, Produkten und genialem Zeug, das wir unbedingt haben wollten. Doch dann – Keine Kontaktdaten, keine Buchungs- oder Kaufmöglichkeit. Einfach nix da. In den meisten Fällen ist es wohl einfach Unwissenheit. Manchmal vielleicht sogar Absicht. Auf jeden Fall fassen alle, die im Nachhinein feststellen, dass sie nichts verkaufen, den Gedanken des Kaiser Claudius (nach Seneca, Apocolocyntosis 4.3): „O je, ich glaube, ich habe mich beschissen!“ Und genau so ist es – sie haben sich selbst übers Ohr gehauen.

Auf Hotelwebsites etwa werden einzigartige Urlaube mit exklusiven Zimmern, traumhaften Stränden und allem, was dazugehört, versprochen. Unvergesslich halt. Und dann gibt es nichts, um diesen Urlaub zu buchen. Da denkt man sich schon: „Die zeigen mir, wie toll sie sind, aber wollen gar nicht, dass ich komme. Die wollen mein hart erarbeitetes Geld nicht.


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Was hilft hier? Natürlich – eine Handlungsaufforderung!

Uncle Sam rekrutiert Soldaten mit "I Want You For U.S. Army"
Uncle Sam

Bei Handlungsaufforderungen (vor allem im Internet) müssen wir immer von ahnungslosesten, unbeholfensten Nutzer ausgehen. Den größten Fehler, den Webmaster begehen ist der, dass sie von sich selbst ausgehen und wir alle wissen ja, dass wir Profis sind…

Das allein ist aber noch kein Garant für gute Conversions, also Abschlüsse. Ist eine Handlungsaufforderung zu aggressiv, gibt es zu viele davon oder ist sie einfach unverständlich und aus dem Zusammenhang gerissen, so wird sie auch nicht den gewünschten Erfolg bringen. Jeder Inhalt verfolgt ein klar definiertes Ziel und die jeweilige Handlungsaufforderung, also eben dieses Ziel, muss natürlich thematisch zum Inhalt passen und muss schon vor der Erstellung im Konzept enthalten sein. Sonst wär’s ja am Thema vorbei – 6, Setzen! (Das Ziel dieses Artikels ist es zum Beispiel, dass du, ja genau du, ihn teilen sollst!)

Ganz gleich ob „Ruf mich an!“ oder „I want you for U.S. Army!“ – sie sind banal, einfach und effektiv. Warum? Sie verfolgen ein klares Ziel und sagen selbst dem dümmsten Leser, Seher, Hörer was er tun soll.

Manchem mögen diese zwingenden „Calls to Action“, wie sie im Fachchinesisch genannt werden, schon fast nötigend erscheinen – sind sie ja auch. Aber nur so bekommen wir unsere Nutzer dazu, das zu tun, was wir wollen. „Jetzt abonnieren“, „Klick hier“ oder „Sofort buchen“ sind bestimmte, aber dennoch nicht allzu aggressive Befehle an die Leser, um das zu erreichen, wofür unsere Website und all ihre Inhalte da sind – Geld zu verdienen (wer anderes behauptet arbeitet entweder für NPOs oder einen Pizzalieferservice).

Einer meiner Leitsprüche war immer, dass „jede Website nur so gut sei, wir ihr Ranking. Im großen Ganzen betrachtet erscheint dieses Motto recht oberflächlich, aber gut. Gefunden muss sie ja auch werden.

Also, zwingt eure User zu den Handlungen und Zielen, die euch den meisten Erfolg bringen (um nicht wieder übers Geld reden zu müssen)! Anhand der Handlungsaufforderung sehen wir auch, wie den Usern das gefällt, was wir schreiben, anbieten, produzieren. Kaufen von 1.000 Frauen nur 2 mein neues Paar Schuhe, dann weiß ich zwei Dinge: Erstens meine Schuhe sind Schrott und zweitens wird sich bald meine Bank bei mir melden. (Ja ja, vielleicht etwas übertrieben, aber sicher nicht unmöglich…)

Dir hat gefallen, was ich geschrieben habe? Du weißt jetzt, dass deine Ziele auch an die Konsumenten kommuniziert, ja regelrecht befohlen werden müssen? Dann TEILE diesen Artikel allen, die du kennst und sei erfolgreich bei dem, was du tust! Viel Spaß!


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2 thoughts on “„Nein danke, ich will Ihr Geld nicht!“

  1. Hi Daniel,
    das ist ein Artikel, der mir sehr gut geholfen hat. Vor allem deshalb, weil du in aller Deutlichkeit geschrieben hast, dass man bei den Seitenbesuchern echt nicht viel strategisches Mitdenken voraussetzen kann und dennoch nicht aggressiv bei den CTAs werden soll. Aber was wäre denn deiner Meinung nach beispielsweise eine zu aggressive CTA?
    Ich bin beim Thema „Handlungsaufforderungen“ momentan noch etwas unbeholfen, weil ich bisher hauptsächlich in Projekten gearbeitet hatte, die mit Klickwerbung finanziert wurden. Und dabei war es dann manchmal schon so, dass missverständliche oder fehlende CTAs zu besserer Klickraten führten. Aber gut, mein aktuelles Projekt wird nicht durch Klickwerbung finanziert, weshalb ich mich jetzt auch verstärkt mit Themen wie diesem befasse.
    Viele Grüße
    Micha

  2. Hi Michael,

    danke erstmal für dein Feedback.
    Eine zu aggressive CTA ist meiner Meinung nach eine zu häufig platzierte bzw. auch eine zu penetrante Handlungsaufforderung. Wird etwa pro Artikel mehrmals auf die Buchungs- oder Kaufmöglichkeit hingewiesen, wird der Artikel zu einem reinen Verkaufsobjekt. Das typische Teleshopping-Syndrom 🙂

    Lebt eine Website rein vom Erlös der Display-Werbung oder anderen Affiliate-Programmen, so sind diese ganz klar die CTA. Ein Werbebanner etwa gilt schlussendlich als Handlungsaufforderung, weil die Website davon lebt. Bei Affiliate-Programmen mit Textlinks kann man aber natürlich auch die als CTA am Ende des Textes einbauen.

    Liebe Grüße,
    Daniel

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