Googles Knowledge Graph und mehr Informationen in Suchergebnissen

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Google testet SERP-Overlay
Quelle: searchenginejournal.com

Google testet mal wieder. Ein neues Overlay soll’s sein, wie das Search Engine Journal gestern berichtete. Der Suchmaschinenriese will die Informationen, die Google bereits seit längerem im sogenannten Knowledge Graph ausgibt, noch präsenter für User darstellen. Im folgenden Beitrag stelle ich kurz den Knowledge Graph aus der Sicht von Google und dem anderen Ende der Leitung vor und habe 5 Tipps zum Umgang mit dem „neuen“ Feature parat. Let’s go!

Was will Google? Etwa ein Monopol²?

Bereits im März wurde das Thema Knowledge Graph und Google-SERPs auf der SMX West in San José diskutiert. Laut Amit Singhal, Senior Vice President und Software Engineer bei Google beantwortet der Knowledge Graph beispielsweise von „Tom Cruise“ oder „Nicole Kidman“, die in direkter Relation zu einander stehen, 37% aller Suchanfragen. Das bedeutet, dass die User hinter diesen Suchanfragen keine weiteren Klicks tätigen müssten.

Lag der Fokus der User früher auf den ersten Suchergebnissen, also den Top-Rankings in Google, so verlagert sich dieser heute vielmehr auf die Informationen und Bilder am rechten bzw. oberen Rand der Suchergebnisseiten. Selbst mobil ist es Google gelungen den Knowledge Graph präsent in die Suchergebnisse zu integrieren und die Aufmerksamkeit geschickt umzulenken. Das Ziel ist klar: Dem User sofort die gesuchten Antworten liefern.

Fragt man die Suchmaschine etwa nach dem Wetter in einer bestimmten Region oder Stadt, so müssen User für diese Information keinem Link mehr folgen:

Knowledge Graph zu Wetter in Salzburg
„Wetter Salzburg“ Knowledge Graph

 

Auch auf Fragen, wie „Wie hoch ist das Empire State Building?“ gibt es eine schnelle und klare Antwort:

Knowledge Graph zur Höhe des Empire State Buildings
„Wie hoch ist das Empire State Building?“ – Knowledge Graph

Google gelingt es damit eine direkte Antwort auf die gestellte Suchanfrage zu liefern.


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Woher kommen eigentlich diese Informationen?

Die Informationen, die in einem Knowledge Graph dargestellt werden, stammen aus Datenbanken, wie Freebase, Weather Underground oder aus der Wikipedia. Das bedeutet, dass sie ohnehin frei zugänglich sind und von Google lediglich aus anderen, vertrauenswürdigen Websites und deren Datenbanken ausgelesen werden. Einzig die Bilder stammen aus der Google-Bildersuche. Vergleicht man die Ergebnisse der Bildersuche zu bestimmten Keywords mit dem dazu dargestellten Knowledge Graph, so erkennt man schnell, welche Bilder Google als relevant erachtet und ausliefert:

Bildersuche und Knowledge Graph
Nicole Kidman

Was bedeutet das für Online Marketer?

Wer sich jetzt fragt, wie man es schafft seine Informationen in einen Knowledge Graph zu packen, dem sei gesagt – geile Bilder! Verfügt ein Unternehmen o. Ä. über einen Eintrag in der Wikipedia und wird dieses Unternehmen als relevant erachtet, so wird ohnehin diese Darstellung erscheinen. Über die Bilder erhält man jedenfalls eine Chance mit eigenen Inhalten darin zu erscheinen. Gute, optimierte Bilder, die in der Google Bildersuche zu spezifischen Keywords ranken, werden demnach als optische Darstellung der Informationen eines Knowledge Graphs zu eben jener Suchanfrage ausgegeben. Außerdem kann sich jede Marke einen eigenen Knowledge Graph basteln, indem eine optimierte Google+ Seite erstellt wird. Der Vorteil: Die Daten werden selbst verwaltet.

Keine Angst vor Google und dem Knowledge Graph!

Eine Angst seitens der Internet Marketer und Suchmaschinenoptimierer ist zwar einerseits verständlich, wenn man bedenkt, dass Google versucht nicht mehr nur auf die Inhalte von Webseiten zur Beantwortung von Suchanfragen zu zählen, sondern gleich selbst mit ins Spielgeschehen einsteigt. Doch braucht es diese Angst keinesfalls!

5 Tipps, warum du keine Angst vor Google und dem Knowledge Graph haben sollst:

  1. Wähle deine Keywords noch sorgfältiger, schicke deine Long-Tails ins Rennen und hol dir das Ding.
  2. Nutze Meta-Daten und steigere damit die Klickrate deiner Suchergebnisse. Fang dir deinen Traffic mit geilen Metas!
  3. Nutze semantische und strukturierte Daten und pimpe deine Suchergebnisse auf. Vom hässlichen Listing zum geilen Snippet!
  4. Bring deine Bilder in den Knowledge Graph desselben Themas.
  5. Sei kein Schisser! Ärmel hochkrempeln und weiter machen.

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